Eine weitere Entrechtung der Bürger: Freiheiten nur gegen medizinisch sinnlosen Gesundheitspass

08.09.2021 Medienmitteilung Aktionsbündnis Urkantone


Die Gesundheit gehört für uns alle zum Wichtigsten im Leben. Doch die heute auf fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens ausgedehnte Covid-Zertifikatspflicht ist eine reine Schikane ohne jeden Nutzen. Warum?


Längst ist bekannt, dass einerseits symptomlose Testpositive keine relevanten Überträger sind und andererseits auch Geimpfte das Virus übertragen können, denn die Impfung schützt nicht vor einer Infektion. Medizinisch ist das Covid-Zertifikat daher nicht zu rechtfertigen. Das bestätigen auch die Zürcher Behörden, denn sonst hätten sie das Albaner-Musikfestivals in Zürich trotz Zertifikatspflicht nicht verboten. Die Argumentation mit einer angeblichen Überlastung der Spitäler ist eine durchsichtige Panikmache, denn es gibt keine schweizweite Überlastung der Intensivstationen gemäss der offiziellen BAG-Statistik, und im übrigen wurden die Intensivplätze seit 2020 massiv verringert.


Der Covid-Gesundheitspass bedroht die offene und freie Gesellschaft:

1. Das Leben und die Bewegungsfreiheit aller Bürger wird kontrolliert und eingeschränkt. Für die Ausübung grundlegender Freiheitsrechte muss zukünftig ein Gesundheitspass vorgewiesen werden, dessen Gültigkeit sich nach willkürlichen und wechselnden Vorgaben des BAG richtet. Wer ein gültiges Zertifikat hat und es behalten will, wird sich zukünftig nach den behördlichen Vorgaben wiederholt impfen lassen müssen.

2. Ungeimpfte Menschen werden diskriminiert. Sie können nicht mehr gleichberechtigt am sozialen Leben teilnehmen. Das führt zu einer Spaltung der Gesellschaft, ist unsolidarisch und unschweizerisch.

3. Mit der Ausweitung der Zertifikatspflicht wird der indirekte Zwang zur Impfung weiter gesteigert. Dies widerspricht in krasser Weise dem bisher in der Schweiz bewährten Prinzip, dass jeder ohne Druck und drohende Nachteile frei über seine medizinischen Behandlungen entscheiden kann.


In der Gastronomie führt das Covid-Zertifikat zu einem weiteren massiven Umsatzeinbruch, einem Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen – 50'000 gingen in dieser Branche seit 2020 bereits verloren! – und zu einer Beschleunigung des jetzt schon dramatischen Beizensterbens. Unternehmer müssen als Polizisten auftreten, die ihre Kundschaft durch Kontrollen und behördlich angeordnete Diskriminierung verärgern.


Der Bundesrat belügt und betrügt die Bevölkerung, wenn er in zynischer Weise die «Normalisierung» ausruft, aber die Massnahmen nicht aufhebt wie früher angekündigt und wie es im Covid-19-Gesetz vorgeschrieben ist: Die Massnahmen müssen aufgehoben werden, wenn der impfwillige erwachsene Teil der Bevölkerung ausreichend geimpft ist (Art. 1a Abs. 2). Im Gegenteil werden die Massnahmen sogar noch verschärft! Das einzige Problem ist, dass nicht schon längst alle Covid-Massnahmen aufgehoben worden sind! Denn spätestens seitdem eine Impfung für alle verfügbar ist, gibt es keinen Vorwand mehr für die Aufrechterhaltung irgendwelcher Massnahmen.


Am 28. November findet die Abstimmung über das Covid-Zertifikat und weitere Verschärfungen statt. Nach der heutigen Ausdehnung der Zertifikatspflicht ist es umso wichtiger, ein NEIN in die Urne zu legen und unsere Kampagne zu unterstützen, um die Diskriminierung von Menschen, indirekten Impfzwang und die Spaltung der Gesellschaft zu beenden. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es auf unserer Webseite www.ur-kantone.ch .

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